So kann es gehen...

 
...wenn man erst mal damit anfängt.

Nachfolgend ist ein Brauvorgang mit einer selbst gebauten Brauanlage dargestellt.
Die Bilder können durch Anklicken vergrößert werden (Größe Ø etwa 50 kB).
 
Die Brauanlage im Überblick.
Unten links sind die Versorgungsanschlüße für Wasser, Druckluft und Gas, rechts die Schrotmühle und im Hintergrund der Gegenstrom-Würzekühler zu sehen.

 
Hier ist nochmal der Gegenstromkühler und in der Mitte der kombinierte Läuterbottich/Whirlpool zu sehen.

 
Das Malz wird frisch geschroten.

 
Ein Blick auf den Einlauftrichter und die Walzen der Schrotmühle.

 
Der Antrieb erfolgt durch einen kleinen Getriebemoter.

 
Noch muß beim Aufheizen zwischen den Maischstufen manuell gerührt werden. Hierfür ist mittelfristig ein Rührwerk geplant.
Nein, Heide (so heißt sie) wird dann nicht frei!

 
Ein Blick in die Maischpfanne.

 
Nach dem Abmaischen wird geläutert.

 
Ein Blick in den Läuterbottisch.

 
Ansicht des Siebboden von unten.

 
Das Hopfenkochen.

 
Das Feuer darunter.
Der Brenner ist übrigens ein auf Gasbetrieb umgebauter Benzinbrenner aus einer Feldküche. Die Leistung dürfte bei etwa 8 kW liegen. Der Umbau sei jedoch nicht zur Nachahmung empfohlen ;-).

 
Nun dient der Läuterbottisch (ohne Siebboden) als Whirlpool zum Abscheiden des Heißtrubs.

 
Der Heißtrub (ausgeflockte Proteine) bleibt im Whirlpool zurück.

 
Mittels Druckluft wird die noch heiße Würze durch den Gegenstromkühler gepresst.
Das zur Kühlung verwendete Leitungswasser (etwa 40 l) wird hierbei auf etwa 70 ° C erwärmt und in die Sudpfanne (Topf) geleitet. Es dient abschließend zum Reinigen der Anlage.

 
Am Auslauf des Gegenstromkühlers tritt die nun auf die Temperatur des Leitungswassers heruntergekühlte Würze aus. Sie wird hier mittels eines Baumwolltuchs ein weiteres Mal gefiltert, bevor die in den Gährbehälter läuft.

 
Als Gährbehälter dient ein (ausgedientes) per Plasmaschneider aufgeschnittenes 50 l Faß.

 
Die Gährung nach 8 Stunden.

 
An dieser Stelle herzlichen Dank an Martin S. für die Hilfe bei den Kupferteilen.

Martin Greisler ©
 
   

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